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In vier einstündigen Sitzungen, verteilt auf fünf Monate, wird die momentane Arbeitssituation analysiert. Der Berater stellt fest, dass die Neuanstellung einer Kollegin die Arbeitssituation von Herrn Y. verändert hat. Die Zuständigkeitsbereiche der AssistentInnen sind nicht definiert, die neue Kollegin kritisiert seine Arbeit, die Haltung des Chefs in diesem Konflikt ist unklar. Herr Y. leidet dadurch unter fehlender Wertschätzung.
Der Berater hat den Eindruck, dass Herr Y. die sozialen Arbeitsbedingungen mit inhaltlichen Aspekten seines Auftrags vermischt und nicht wahrnehmen kann, welche Aspekte zu seiner Unzufriedenheit geführt haben.
Es geht zeigt sich im Laufe der Gespräche, dass Herr Y. seine Arbeit inhaltlich sehr schätzt, dass es vielmehr darum geht, die soziale Arbeitssituation zu klären als eine neue Stelle zu suchen. Herr Y. erkennt seine Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen bzw. sich abzugrenzen.
Eine Ferienabwesenheit der Kollegin fördert die Erkenntnis, dass er seine Stelle eigentlich behalten möchte. Er traut sich, ein längst fälliges Mitarbeitergespräch bei seinem Chef zu verlangen, erfährt, dass er als Arbeitskraft sehr geschätzt wird und erhält neue spannende Aufträge.
Herr Y. sieht nun wieder eine Zukunft für sich am Institut. Damit kann die Beratung abgeschlossen werden.
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Schwierige Arbeitssituation
Herr Y. (35) ist Assistent in einem Institut der phil.-hist. Fakultät. Er meldet sich an, weil er seine Arbeitssituation als schwierig erlebt. Er erwägt einen Stellenwechsel und möchte Unterstützung bei der Laufbahnplanung.
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