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In den ersten Sitzungen erzählt Herr U., welche Erfahrungen er im Praktikum macht. Die Beraterin hat den Eindruck, dass er sehr viele gute Ideen hat und diese sinnvoll stukturiert. Er scheint fachlich keine Probleme zu haben, fühlt sich jedoch noch unsicher in der Gestaltung seiner Beziehung zur Klasse und fürchtet sich vor schwierigen Gesprächssituationen.
Die Beraterin regt ihn an, sich nach jeder Unterrichtseinheit Kommunikationssituationen mit einzelnen SchülerInnen in Erinnerung zu rufen und zwar sowohl solche, in denen er sich wohl gefühlt hat als auch jene, die ihn verunsichert haben.
In den Coachingsitzungen werden diese Episoden einander gegenüber gestellt und Handlungsalternativen diskutiert. In kleinen Rollenspielen mit der Beraterin versucht Herr U., einige dieser Strategien umzusetzen. Er entwickelt mehr Sicherheit in der Gesprächsführung merkt, dass er über ausreichende soziale Kompetenzen verfügt und beginnt, sich in seiner beruflichen Rolle zunehmend wohler zu fühlen.
Nach insgesamt 15 Sitzungen, die innerhalb von 18 Monaten stattfinden, fühlt sich Herr U. in der Lehrerrolle sicherer und traut sich zu, auch schwierige Gespräche mit seinen SchülerInnen zu führen, was zum Abschluss des Coachings führt.
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Neue berufliche Situation
Herr. U. (32) studiert an der PHBern. Er wünscht ein Coaching, da er sich in der für ihn neuen Rolle eines Gymnasiallehrers noch unsicher fühlt. Er möchte Unterstützung bei der Reflektion seiner neuen Rolle als Lehrer.
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