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Im ersten Gespräch berichtet Herr A., dass er vor zwei Jahren das Psychologiestudium mit Nebenfach Soziologie begonnen hat, sich aber nie richtig mit dem Studium identifizieren konnte. Die sehr theoretische intellektuelle Ausrichtung des Studiums befriedigt ihn je länger je weniger. Dass er auf das neue Semester hin sein Nebenfach Englisch zum Hauptfach machte, ändert die Situation nicht wesentlich.
Es wird deutlich, dass Herr A. generell daran zweifelt, ob ein Universitätsstudium das Richtige für ihn ist. Er würde lieber eine Ausbildung machen, wo er "handfester" arbeiten kann und die Resultate seiner Tätigkeit sichtbarer sind.
Die Beraterin gibt Herrn A. einen Interessentest mit nach Hause, um zu klären, welche Ausbildungen und Tätigkeitsfelder für ihn in Frage kommen. Beim nächsten Treffen werden die Testresultate besprochen und Herr A. hat das Bedürfnis, sich über seine Fähigkeiten und Stärken klar zu werden. Die Beraterin regt ihn an, sein persönliches Kompetenzprofil in Form eines Mindmap darzustellen.
Nach drei Gesprächen ist klar, dass Herr A. seine musikalischen und gestalterischen Interessen und Fähigkeiten ins Zentrum rücken will. Bereits früher hat er mit dem Gedanken gespielt, eine Musikausbildung zu beginnen, erst heute hat er aber den Mut, diesen Weg mit allen Risiken in Angriff zu nehmen.
Herr A. ist froh, dass er eine neue Perspektive gefunden hat und das unbefriedigende Studium aufgeben kann. Er plant nun seine Vorbereitung für die anspruchsvollen Aufnahmeprüfungen.
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Unzufrieden mit dem Studium
Herr A. (22) vereinbart ein Beratungsgespräch, weil er sich unsicher fühlt mit der Fächerwahl an der Universität. Er hat das Hauptfach gewechselt, weiss aber nicht ob dies eine gute Entscheidung war.
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