Nebenher arbeiten
Viele Studierende finanzieren ihre Studien ganz oder teilweise selber. Rund drei Viertel aller Studierenden sind regelmässig erwerbstätig. Ein Job während des Semesters oder in den Ferien ist heute in vielen Studiengängen möglich und üblich, zieht aber oft eine Studienverlängerung nach sich. Besonders ergiebig sind Erwerbstätigkeiten, in denen das eingesetzt werden kann, was im Studium erlernt wurde.
Nebenerwerb erhöht die Berufschancen
In einem solchen Nebenerwerb lassen sich Erfahrungen für eine spätere Berufstätigkeit sammeln (z.B. Stellvertretungen für angehende Lehrer/innen, Spitalnachtdienst für spätere Ärzte und Ärztinnen usw.). Je nach Interesse und Fähigkeit besteht eine grosse Palette an Möglichkeiten. Es ist allerdings ein gutes Stück Eigeninitiative gefragt! Bei späteren Bewerbungen erhöhen studienbegleitende Berufserfahrungen oftmals die Chance einer Anstellung.
Studienzeitverlängerung (an der Uni)
Bei Studienrichtungen mit stark strukturiertem Stundenplan und einer hohen Semesterstundenzahl kann sich ein Nebenerwerb allerdings ungünstig auf das Studium auswirken oder sich gar als unmöglich erweisen. Für diejenigen, die während des Studiums einen höheren Prozentsatz erwerbstätig sein wollen bzw. müssen, ist es auf jeden Fall ratsam, mit der Studienfachberatung die möglichen Konsequenzen auf den Studienverlauf abzuklären.
Im Allgemeinen ist es in der zweiten Studienhälfte einfacher, nebenher zu arbeiten als zu Beginn des Studiums, wo die Stundenpläne oft sehr anspruchsvoll sind. Nebenher zu arbeiten, kann auch bedeuten, dass das Studium länger dauern kann. Erwerbstätigkeit wird normalerweise als Grund für eine Studienzeitverlängerung anerkannt.
Sie erkundigen sich am besten bei den Immatrikulationsdiensten der Universität Bern. Eine Erwerbstätigkeit ab 25% gilt als Grund für eine Studienzeitverlängerung.
Sie können das Formular herunter laden und mit den nötigen Belegen an die jeweilige Fakultät einsenden.
Wo kann ich einen Job finden?
Jobs werden oft an den diversen Anschlagbrettern der Hochschulen angeboten oder über die elektronischen Newsletters publik gemacht. Ein reichhaltiges Angebot in Sachen Arbeit findet sich bei der Stellenvermittlung Studijob der StudentInnenschaft der Universität Bern (SUB). Sie bietet Studierenden der Uni Bern und der PHBern sowie Dienstleistungs-AbonnentInnen mehrere Möglichkeiten eine Arbeitsstelle zu finden:- Online Zugriff
Jederzeit können die aktuellen Angebote einsehen werden. Sie werden jede volle Stunde aktualisiert.
- Stellen-Mail
Die SUB sendet jede Woche Donnerstagabend die aktuellen Angebote auf die E-Mail-Adresse derjenigen, die sich angemeldet haben. Diese nehmen dann direkten Kontakt mit dem Arbeitgeber auf.
- Dossiervermittlung
Man kann sich für die Dossiervermittlung anmelden und die Personaldaten eingeben.
Studijob versucht, ArbeitgeberInnen zu finden, die sich für das Personaldossier interessieren. Wenn beide Vertragspartner einverstanden sind, übermittelt Studijob die komplette Bewerbung mit Foto und Arbeitszeugniskopien (oder nur das Personalblatt) an den Stellenanbieter, die Stellenanbieterin. Diese nehmen dann direkt Kontakt auf und laden die BewerberInnen zum Gespräch ein.
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