Möglicher Aufbau eines Referats
Der Einstieg
Beim Einstieg geht es darum, das Interesse der ZuhörerInnen für Ihr Referat zu wecken sowie Informationen zu Ziel und Aufbau des Vortrags zu geben, damit das Publikum Ihren Ausführungen folgen kann und weiss, was Sie in welcher Reihenfolge ansprechen. Wissen um Struktur erleichtert das konzentrierte Zuhören!
Der Hauptteil
Der Hauptteil enthält die inhaltliche Botschaft Ihres Referats. Sie versuchen darin, Ihre Gedankengänge transparent zu machen und die ZuhörerInnen an Ihrer Argumentation teilhaben zu lassen.
Dies tun Sie einerseits anhand ihres Manuskripts und ausgewählter Anschauungshilfen, andererseits mit Hilfe ihrer sozialen Kompetenzen, die es ermöglichen, mit dem Publikum Kontakt aufzunehmen. Dabei ist auch Ihr Umgang mit kleinen Störungen und technischen Pannen eine Möglichkeit, den Kontakt mit dem Publikum aufrecht zu erhalten.
Das Manuskript dient Ihrer eigenen Unterstützung. Es bildet das Rückgrat Ihres Referats und verhindert, dass Sie den Faden verlieren oder der Struktur Ihres Vortrags zu wenig Beachtung schenken. Zwischen Ihrem Manuskript und dem Publikum stehen Sie als ReferentIn. Damit Sie als Fachperson wirken können, muss Ihnen Ihr Manuskript die notwendige Sicherheit geben und darf zugleich nicht im Vordergrund stehen.
Anschauungshilfen erfüllen verschiedene Funktionen: Sie dienen der Orientierung, sorgen für Überraschung, können Prioritäten schaffen. Alle Hilfsmittel, die einen Inhalt lebendiger wirken lassen, indem sie visuelle Reize schaffen oder die Verbindung zum Alltag, zu praktischen Erfahrungen herstellen, dienen der Anschaulichkeit. Wenn Sie im richtigen Moment eingesetzt werden, bieten sie Abwechslung und Vertiefungshilfen. So erhalten Sie sich die Aufmerksamkeit des Publikums.
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Zu den sozialen Kompetenzen: Referieren bedeutet kommunizieren. Sie vermitteln nicht nur Inhalte, sondern zeigen sich auch als Person. Mit Körperhaltung, Gestik, Gesichtsausdruck sowie Sprechtempo, Tonfall und Lautstärke geben Sie den ZuhörerInnen Informationen über Ihr fachliches Interesse und Ihre Befindlichkeit. Auch durch die Gestaltung des Vortragsraums (Distanz zum Publikum, Sitzordnung, Höhe des Pultes) geben Sie nonverbale Botschaften über Ihre Beziehung zum Publikum.
Die Schlussphase
In der Schlussphase eines Referats ist es wichtig zu kommunizieren, dass Sie sich dem Ende Ihrer Ausführungen nähern, damit die ZuhörerInnen sich darauf einstellen und sich ihrerseits abschliessende Gedanken zum Thema machen können.
Achten Sie darauf, dass ihre Aufgabe als ReferentIn nicht mit dem letzten gesprochenen Wort endet. Wie für eine Schauspielerin oder einen Tänzer ist es auch für Ihre Wirkung als ReferentIn wichtig, dass Sie nach dem Ende des Referates noch eine Weile die aufgebaute Spannung aushalten und in ihrer Rolle als VortragendeR bleiben.
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