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Der Ansatzpunkt ist hier, persönliche Motive, Einstellungen und Bewertungen, also die persönlichen Stressverstärker, zu verändern. Sich konkrete Belastungssituationen bewusst zu machen, diese kritisch zu reflektieren und in stressvermindernde Bewertungen zu transformieren, ist das Ziel der kognitiven Interventionsansätze der Stressbewältigung.
Beispiele für kognitive Stressbewältigung
- Perfektionistische Leistungsansprüche kritisch überprüfen und eigene Leistungsgrenzen akzeptieren lernen.
- Schwierigkeiten nicht als Bedrohung, sondern als Herausforderung sehen.
- Sich mit alltäglichen Aufgaben weniger persönlich identifizieren, mehr innere Distanz wahren.
- Sich nicht im alltäglichen Kleinkrieg verlieren, den Blick für das „Wesentliche“, das, was mir wichtig ist, bewahren.
- Sich des Positiven, Erfreulichen, Gelungenen bewusst werden und dafür Dankbarkeit empfinden.
- An unangenehmen Gefühlen von Verletzungen und Ärger nicht festkleben, sondern diese loslassen und vergeben lernen.
- Weniger feste Vorstellungen und Erwartungen an andere haben, die Realität akzeptieren.
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