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Workshop 1: Soll ich, soll ich nicht? Von der ersten Idee zum Entschluss, eine Dissertation zu schreiben
Dissertationen werden immer noch vorwiegend von Männern geschrieben, obwohl der Anteil der Frauen, die ihr Studium mit einem Lizentiat oder Master abschliessen, in den letzten Jahren stetig zugenommen hat. Diese unbefriedigende Situation veranlasste uns, zusammen mit der Abteilung für die Gleichstellung von Frauen und Männern an der Unviersität Bern, aktiv zu werden und spezielle Veranstaltungen zu entwickeln.
Der Workshop: "Soll ich, soll ich nicht?" hat zum Ziel, Studentinnen anzuregen, sich bewusst mit dem Thema "Dissertation" auseinanderzusetzen und den Entscheidungsprozess kompetent zu gestalten.
Im Zentrum des Workshops steht die Frage, wie sich der Gedanke, eine Dissertation zu schreiben, konkret entwickelt hat, welche Phasen, Übergänge und Wendepunkte ersichtlich sind und welche Wünsche, Barrieren, Unterstützungen oder Behinderungen als Einflussfaktoren wirken. Zudem werden unterschiedliche Entscheidungsstile beleuchtet, methodische Inputs zur Steuerung von Entscheidungsprozessen gegeben und die Planung des nächsten Schrittes vorbereitet. Schliesslich werden Informationen zu Finanzierungsmöglichkeiten und anderen Fragen rund um die Dissertation vermittelt und eine Dokumentation zum Thema abgegeben.
Hinweis: Im Zentrum des Workshops steht die Entscheidungsthematik. Für Frauen, die bereits an der Dissertation sind und Fragen haben oder Unterstützung wünschen, empfiehlt es sich, den Workshop 2 zu besuchen:
Wenn nicht alles rund läuft...
Workshop 2: Wenn nicht alles rund läuft - auf dem Weg zum erfolgreichen Abschluss der Dissertation
Eine Dissertation zu verfassen ist ein schwieriger, langwieriger und bisweilen einsamer Prozess. Es ist deshalb nützlich, sich unterschiedliche Formen der fachlichen und sozialen Unterstützung zu organisieren.
Ziel des Workshops ist es, Doktorandinnen in ihrem Dissertationsprojekt zu unterstützen, und zwar durch die Vermittlung von Kontakten mit anderen Doktorandinnen und die gemeinsame Arbeit an aktuellen Fragen und Problemstellungen.
Mit Hilfe einer Standortbestimmung reflektieren die Doktorandinnen ihre Arbeitssituation und greifen aus dieser Momentaufnahme diejenige Fragestellung heraus, die sie konkret bearbeiten wollen. Die Bearbeitung des Themas und die Entwicklung von Lösungsansätzen erfolgt in einer interdisziplinär zusammengesetzten Gruppe nach einem klar strukturierten Vorgehen. Diese Arbeitsform ermöglicht es, Erfahrungen und Ressourcen der Teilnehmerinnen wirksam zu nutzen. Sie eröffnet zudem neue Sichtweisen und Handlungsstrategien, gibt Impulse und motiviert die Doktorandinnen häufig, auch nach dem Workshop zusammenzuarbeiten - was von uns mit speziellen Netzwerkveranstaltungen zusätzlich gefördert wird.
Hinweis: Der Workshop richtet sich an Doktorandinnen, die an der Dissertation arbeiten. Für Frauen, die sich mit Entscheidungsfragen beschäftigen, empfiehlt sich der Besuch des Workshops 1:
Soll ich, soll ich nicht?
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